ABTEILUNGS
CHRONIK

Die Chronik der Abteilung

Aktuell

Mitgliederzahl: 150

Mannschaften:
8 Herren-Mannschaften (Landesliga, Kreisliga bis 3. Kreisklasse)

1 Senioren-Mannschaft (Ü 40 – Bezirksklasse)

2 Jungen-Mannschaften J18 (Kreisliga u. Kreisklasse)

1 Schüler-Mannschaft J15 (Kreisklasse)

Chronik

Der ASV Wuppertal e.V. wurde am 25.06.1970 als Fusion aus den Vereinen SSVg. Barmen, Eintracht Wuppertal, VfB Wuppertal und TuS Viktoria 96 gegründet. Der so entstandene Großverein hat seine Wurzeln im 1872 gegründeten Wichlinghauser Turnverein. Aus diesem Grunde gilt auch 1872 als Gründungsjahr des Vereins. Weitere Vorläufer der vier Fusionsvereine waren der Loher Turnerbund (gegründet 1896), der Turn- und Sportbund 1896, VfL Viktoria 05 (1905) sowie SC Germania Rott (1906) und SC Carnap 07 (1907).

Der Tischtennissport im ASV Wuppertal profitiert in besonderem Maße von der Fusion, verbinden sich doch die schon erfolgreichen Spieler von Eintracht und der SSVg. zur stärksten Abteilung in Wuppertal.

Die Siebziger

So präsentiert man sich im ersten Jahr des neuen Vereins unter der Führung von Walter Mühlhausen und Werner Deitermann mit 16 Mannschaften und einem nagelneuen Vereinsbus. Die erste Mannschaft spielt in der Landesliga in folgender Aufstellung: Klaus Dröscher, Helmut Schoß, Friedhelm Rosenkranz, Jürgen Seidel, Richard Berk und Bernd Grosse.

Bereits ein Jahr später kann sich die Jugend an die Spitze in unserer Stadt setzen. Kreismannschaftsmeister sind Raimund Radoy, Bernd Reipöler, Hans Simon, Bernd Diegmann, Michael Schlichtenberg und Björn Ueberholz.

Mit über 300 Mitgliedern und weiter steigenden Mannschaftszahlen darf man sich 1971 ohne Übertreibung größte Tischtennis-Abteilung in Deutschland nennen. Das Jahr 1976 beschert uns mit 27 Mannschaften, davon sechs Damenteams, sechs Turnhallen und 35 Tischen einen Rekord für die Ewigkeit. Für die Verantwortlichen bedeutet dies jedoch schlaflose Nächte, Planungen ohne Ende und eine 32-seitige Informationsschrift.

Ein zweiter Bus und 19 Übungsleiter helfen über die Runden. Erfolge lassen nicht lange auf sich warten. Die Herren steigen zwar früher als die Damen in die Verbandsliga auf (1972), dafür landet das „schwache Geschlecht“ einen Doppelschlag und findet sich 1975 in der Oberliga, der damals höchsten westdeutschen Spielklasse wieder und zwar in der Aufstellung Isolde Thiel, Angelika Ippendorf, Monika Lau, Jutta Grebe und Jutta van Diecken.

Nur zwei Jahre später, 1977, spielt diese Mannschaft als Oberliga-Meister – mit Monika Hußmann (damals Altes) für Jutta Grebe – um den Bundesligaaufstieg, scheitert jedoch in der Qualifikation. Es ist ein Gerücht, dass deshalb Walter Mühlhausen nach 30 Jahren seinen Posten als Abteilungsleiter abgibt. Nachfolger wird Herbert Mühlhausen.

In diesem Jahr geht die Abteilung erstmals mit 13 Herrenmannschaften an den Start. Jutta von Diecken wird westdeutsche Jugendmeisterin. Die australische Nationalmannschaft ist bei einem Freundschaftsspiel in der Bromberger Halle vor 300 Zuschauern eine Nummer zu groß für uns.

In der Rückschau sind die 70er Jahre, die ersten zehn Jahre Tischtennis im ASV, geprägt von einer ständigen und atemberaubenden Entwicklung auf allen Ebenen. Die Mitgliederzahl hat die 400 überschritten. Jugendliche und Schüler fahren unter der Leitung von Horst Bachmann regelmäßig nach Berlin, Koblenz, Urft oder Mollseifen.

Sportler aus den Partnerstädten South Tyneside und St. Etienne sind unsere Gäste und Gastgeber. Wer erinnert sich nicht an Göteborg, London, die Justizvollzugsanstalt Werl, die Pikkolomödie, die Rollkragenfete auf dem Rhein, an den gemeinsamen Tanzkurs, an Karneval beim Conny und an die jährlichen von „Schatzmeister“ Manfred Bursch organisierten Abteilungsausflüge. Mitarbeiterseminare werden ebenso abgehalten wie Abteilungsmeisterschaften im Skat, Fußball und Kegeln.

Die sportliche Bilanz sieht die Herren in der Oberliga, die Damen in der zweiten Bundesliga und die Jungenmannschaft auf dem dritten Platz in Westdeutschland (Stefan Kremer, Heinz-Günter Wahle, Frank Hesselnberg, Frank Pepersack, Thomas Haas, Robert Krampen). Es passt zu diesem Erfolgsjahrzehnt, dass die Abteilung 1980 sämtliche Bezirksmeistertitel holt.

Die Achziger

Das hohe Niveau lässt sich nicht halten. Beide erste Mannschaften steigen – erstmals – ab. Jutta von Diecken, bereits in der Bundesrangliste geführt, wechselt in die Bundesliga. Die Damen schrumpfen auf ein Team zusammen. „Bei der Jugend sind die fetten Jahre vorbei“, heißt es im ASV Magazin 4/82. Insgesamt pendeln wir uns auf 20 Mannschaften ein.

Die Abteilungsführung reagiert und kann den ehemaligen Bundesliga- und Nationalspieler Peter Hübner, großgeworden in der SSVg. Barmen, als neuen Motor verpflichten. In seinem Sog strömen weitere Spieler zum ASV (zurück). So steigen bereits 1985 die Erste wieder in die Oberliga und die Zweite erstmals in die Verbandsliga auf, was selbst den Ministerpräsidenten Johannes Rau zu Glückwünschen veranlasste.

16 Herrenmannschaften bedeuten 1987 neuen Rekord. Die Dritte spielt in der Landesliga, die Vierte in der Bezirksliga und selbst die Fünfte und Sechste noch in der Bezirksklasse. Die Damen – nur noch in der Verbandsliga – ziehen durch die Rückkehr von Jutta von Diecken nach, steigen zweimal auf und werden Regionalliga-Meister. Acht Jugendmannschaften insgesamt und die gute Schülerarbeit tragen Früchte. Beim Startschuss der neuen Jugend-Verbandsliga als höchste westdeutsche Spielklasse sind unsere Jungen dabei.

Dennoch sind die 80er Jahre ein unruhiges Jahrzehnt. Nach zehn Jahren gibt Herbert Mühlhausen die Abteilungsleitung an Marc Podubrin ab; dessen Amtsdauer beträgt nur zwei Jahre. Die Damen verzichten auf den Aufstieg in die zweite Bundesliga. Die erste Herrenmannschaft scheitert trotz kontinuierlicher Verstärkung dreimal hintereinander – zuletzt 1990 – in der Aufstiegsrunde zur Regionalliga. Die Enttäuschung sitzt so tief, dass sich die Truppe auflöst und um das verbleibende Eigengewächs, Frank Hesselnberg, eine neue Mannschaft aufgebaut werden muss.

Erinnerungen bleiben an zwei Begegnungen mit dem tunesischen Nationalteam, an die Show mit Ex-Europameister Milan Orlowski in der Bromberger Halle, an die Fahrten in unsere Partnerstädte in England und Frankreich, nach Berlin und Schwerin. Diverse Fußballturniere werden fast alle gewonnen.

Britta Hübner wird sich besonders gerne an 1985 erinnern. Bei der westdeutschen Meisterschaft ist Nicole Struse ihre Doppelpartnerin, die als Nummer 9 in der Welt elf Jahre später dreimalige Europameisterin wird.

Die Neunziger

Nach sechs Jahren Verbandsliga kommt für die Jugend 1992 das Aus in der Eliteklasse. Im selben Jahr setzt Christian Klumpp sein Konzept um, mit Bambinis völlig neu zu beginnen. Inzwischen nehmen vier Mannschaften den Kampf um Punkte auf, darunter Nadine Midel als beste Schülerin des Bezirks.

Der Verzicht auf den Aufstieg bedeutet für die Damen den Anfang vom Ende. Im Jahre 1994 geht eine glorreiche Epoche zu Ende; es gibt kein Damentischtennis im ASV mehr!

Der Aderlass bei den Herren führt fast zwangsläufig zum Abstieg der ersten und zweiten Mannschaft, stürzt die Abteilung dennoch in keine Krise. Die Zugänge Roman Gaidel (1990), Jürgen Erdmann (1991) – ein Glückgriff – und 1993 Frank Gullberg als schwedischer Ausnahmespieler verhelfen uns 1994 im vierten Anlauf endlich zum langersehnten Aufstieg in die Regionalliga als westdeutsche Spitzenklasse. Zur Mannschaft gehören noch Frank Hesselnberg, Roderich Trapp und Axel Jütz.

Die Abteilung verkraftet auch den Rücktritt von Horst Klein nach langer erfolgreicher Jugendarbeit und zwei Jahren als Abteilungsleiter und weitere 12 Monate ohne Führung, bis 1993 Herbert Mühlhausen erneut das Ruder übernimmt.

Begegnungen mit unseren Schweriner Freunden und dem Heimatverein von Frank Gullberg, Vereinsmeisterschaften, Grillfeste und Trainingslager sind weiterhin wichtige Bausteine zur Festigung der Gemeinschaft.

Aber auch von Rückschlägen bleiben wir nicht verschont. Die Rückkehr von Frank Gullberg in seine schwedische Heimat 1998 verkraften wir nicht und steigen aus der Regionalliga ab. Mit einer runderneuerten Mannschaft um den Ausnahmespieler Bing Chen gelingt nicht nur der direkte Wiederaufstieg, sondern auch eine Erfolgsserie, die mit der Meisterschaft neun Jahre später ihren Höhepunkt findet.

Am Ende der ‚Neunziger‘ – nach 30 Jahren ASV Wuppertal – sind wir immer noch der beste Verein Wuppertals und Umgebung, nennen nach wie vor einen Vereinsbus unser eigen und gehen mit 29 Siegen in 29 Jahren WZ/GA-Pokal, der für alle Wuppertaler Vereine ausgespielt wird, ins nächste Jahrtausend.

Ins neue Jahrtausend

führt Marc Podubrin als neuer Leiter die Abteilung; er übernimmt das Amt erneut von Herbert Mühlhausen. Seine „Streitmacht“ kann sich wahrlich sehen lassen: 9 Herrenmannschaften, erstmals wieder 1 Damenmannschaft, 3 Jungenteams, wobei die erste Jugend in die Verbandsliga aufgestiegen ist, 1 Schüler-, 1 Schülerinnenmannschaft sowie 1 Hobbytruppe. Walter Wolff kehrt als rüstiger Rentner in die Abteilungsführung zurück. Thomas Trautmann – viele Jahre zuverlässiger Geschäftsführer – nimmt eine Auszeit. Christian Franzel wird erster Vereinsmeister im neuen Jahrtausend.

Völlig neue Regeln revolutionieren ab der Spielzeit 2000/2001 den Tischtennissport: Es wird mit größeren Bällen nur noch bis 11, dafür aber über drei Gewinnsätze gespielt; bereits nach zwei Punkten wechselt der Aufschlag.

Die erste Vereinsmeisterschaft im Doppel gewinnen 2001 Klaus Seyberlich und Herbert Mühlhausen, aber nicht zusammen. Nach 13 Runden mit jeweils neu gelosten Partnern verlieren beide nur ein Doppel. Christian Franzel verteidigt seinen Titel als Vereinsmeister. Ein Jahr später werden Achim Conrad und Thomas Trautmann Doppelvereinsmeister im „klassischen Stil“. Mangels Fortsetzung amtieren sie noch heute. Im Einzel gewinnt Roderich Trapp.

Jürgen Erdmann findet bei den Senioren Ü 40 eine neue Heimat. Im Jahre 2000 wird er erstmals Deutscher Meister im Doppel, zwei Jahre später sogar Dritter im Doppel bei der WM in der Schweiz. Gelassen verkraftet er nach einer verlorenen Wette den Verlust seines Bartes.

Im Jahre 2003 wird Bing Chen feierlich verabschiedet, um als Trainer in China Karriere zu machen. Der Abschied vom Abschied kommt überraschend. Bing bleibt uns aufgrund der SARS-Epidemie erhalten und wird erstmals Vereinsmeister.

Christian Strack und Andreas Küppers schaffen 2004 die Sensation: Sie werden vor 400 Zuschauern in Hamm Westdeutscher Meister im Doppel. Die Erste nimmt eine Einladung zu einem internationalen Turnier in der Wuppertaler Partnerstadt Liegnitz an und siegt sowohl mit der Mannschaft (Henning Waldeck, Bernd Ahrens, Michael Höhl, Bing Chen) als auch im Einzel durch Bing. Jugendtrainer Christian Klumpp veranstaltet ein Eltern-Kind-Zweier-Mannschaftsturnier und blickt 2004 auf ein 20jähriges „Berufsjubiläum“ zurück. Ein Jahr später endet seine Trainertätigkeit. Vereinsmeister 2004 wird Erdi.

Wieder ein Rekord: In 2005 qualifizieren sich vier Spieler des ASV für die Westdeutschen Meisterschaften; dritte Plätze erobern das Doppel Christian Strack / Andreas Küppers und im Einzel Bing Chen, der in der Deutschen Rangliste bis auf Platz 13 klettert. Ein Jahr später wird er beim Frischkleben erwischt und für ein Doppel gesperrt. Die Zweite schafft in der Aufstellung Henning Waldeck, Jürgen Erdmann, Roman Gaidel, Martin Hawlitzky, Dimitrios Nikou, Christopher Osgood und Philip Zimmermann den zuletzt 1991 geschafften Aufstieg in die Verbandsliga.

2006 startet Christian Strack durch: Dritter bei der WTTV-Endrangliste und unter den letzten 16 bei der DTTB-Vorrangliste; ein Sieg mehr hätte die Endrunde mit allen deutschen Topstars bedeutet. Das erste Derby in der Regionalliga gegen Aufsteiger TTV Ronsdorf endete vor 250 Zuschauern mit einer bitteren Niederlage. Es sollte jedoch die einzige in der Saison bleiben. Nach sieben Jahren legt Marc Podubrin sein Amt als Abteilungsleiter nieder. Roderich Trapp holt sich erneut den Titel des Vereinsmeisters.

Nach zwei Vizemeisterschaften feiern wir 2007 den größten Erfolg der Vereinsgeschichte: Bing Chen, Christian Strack, Marcel Harler, Bernd Ahrens, Michael Höhl, Reinhold Anton und der Norweger Johannes Bratlie werden Meister der Regionalliga. Aus finanziellen Gründen verzichtet das Management auf den Aufstieg in die 2. Bundesliga. An den Deutschen Meisterschaften in Cottbus nehmen Marcel Harler und Christian Strack, der das Feld der letzten 32 erreicht, teil. Für beide heißt es Abschied nehmen. Die Abteilung hat Marcel – nach 11 Jahren ein echter ASVer – und Christian nach 5 äußerst erfolgreichen Jahren viel zu verdanken.

Nach zwei Jahren steigt die Zweite wieder in die Landesliga ab.

Bei den Senioren – inzwischen in der Klasse Ü 50 – ist Jürgen Erdmann weiterhin spitze. Im Doppel wird er Westdeutscher Meister und holt die Bronzemedaille bei der EM. Einen Rekord für die Ewigkeit stellt die Fünfte auf. In mehr als drei Jahren ist sie ununterbrochen 70 Mal – bei nur 7 Unentschieden – ungeschlagen geblieben und dabei bis in die Kreisliga A aufgestiegen. Daran waren von der Meistermannschaft beteiligt Herbert Mühlhausen (66 Spiele), Achim Conrad (65), Uli Wark (53), Sebastian Kruse (52), Burkhard Olbricht (48), Thomas Trautmann (44) und Georg Nieschwietz (25).

Und noch ein Rekord: Seit 1989 wird die Vereinsmeisterschaft im Kegeln ausgetragen und seitdem stellt die TT-Abteilung die siegreiche Mannschaft.

Und ein Albtraum: Was undenkbar schien, tritt 2007 ein: Zum ersten Mal nach 36 Jahren verlieren wir ein Endspiel im WZ-Pokal.

Im Jahre 2008 steht endlich der neue Internetauftritt unserer Abteilung. Unter www.asvwuppertal.de erhalten alle Interessierte eine aktuelle Info-Plattform. Und neben dem ASV kann nur ein weiterer Verein in Westdeutschland vier Teilnehmer bei den Westdeutschen präsentieren: Bernd Ahrens, Axel Fischer, Alex Döweling und Jens Lang. Unter der Regie von Roderich Trapp treten wir – in der Bezirksklasse – erstmals mit einer Seniorenmannschaft (Ü 40) an. Nach einer langen Veranstaltungsdürre organisiert Achim Conrad einen sehr schönen Rheinausflug nach Bonn und Rhöndorf. Roderich Trapp verteidigt seinen Vereinsmeistertitel.

Im Jahre 2009 übernimmt Martin Hawlitzky das Jugendtraining von Bernd Ahrens. Die 1. Jugend wird Kreismeister und steigt in die Bezirksklasse auf. Nach Reduzierung und Neueinteilung der Kreise und Bezirke im WTTV haben wir noch nie in einer solch´ hohen Klasse gespielt. Mit vier Jugendteams haben wir zuletzt vor acht Jahren gespielt. Kevin Tyla wird Jugendvereinsmeister. Unser ältestes Mitglied Heinz Alexander feiert seinen 90. Geburtstag. Erstmals wird mit Nadine Midel eine Frau Vereinsmeisterin.

Ein neues Jahrzehnt

Im Jahre 2010 hat die Abteilung endlich wieder einen funktionierenden Vorstand mit Herbert Mühlhausen (Abteilungsleiter), Stefan Harder (Sportwart), Volker Schalla (Kassenwart), Martin Hawlitzky (Jugendwart) und Ingo Hawlitzky (Jugendausschuss). „Unser“ WZ-Pokal (gegen Neviges) ist wieder zuhause, jedoch nur für ein Jahr (zurück an Neviges). Wir gehen wieder mit 12 Mannschaften in eine folgenschwere Saison, die 2011 nach 16 Jahren Regionalliga mit dem bitteren Abstieg in die Oberliga endet. „Mister Regionalliga“ Bing Chen wird nach 13 Jahren ASV Jugendtrainer in China. Auch die Zweite muss 2011 zum ersten Mal hinunter auf die Bezirksbühne. Dafür schafft das Seniorenteam den Aufstieg in die Bezirksliga.

Zum Ende des Jahrzehnts hat unser EDV-Experte Burkhard Olbricht die Altersstruktur unserer Mitglieder analysiert. Ein Mitglied (Heinz Alexander) – und damit unser ältestes – ist in den 1910er Jahren geboren. Im weiteren Dekadenrhythmus wurden geboren: 13 Mitglieder in den 20ern, 24 Mitgliedern in den 30ern, 38 Mitglieder in den 40ern, 21 Mitglieder in den 50ern, 23 Mitglieder in den 60ern, 16 Mitglieder in den 70ern, 11 Mitglieder in den 80ern und – die Kurve geht erfreulich nach oben – 38 Mitgliedern in den 90ern. Ein Mitglied wurde nach 2000 geboren.

In 2012 kann die Erste den „Betriebsunfall“ Regionalliga-Abstieg korrigieren und steigt direkt wieder auf. Rückkehrer Bernd Ahrens ist mit 10 Jahren ASV-Zugehörigkeit dienstältester Regionalliga-Spieler.

Die Abteilung prosperiert. In 2013 steigen 7 von 12 Mannschaften auf, darunter die Zweite zurück in die Landesliga und die Dritte in die Bezirksliga. 15 Mannschaften werden gemeldet, davon 5 Jugendteams.

Zwei Jahre später der Schock. Nach der Saison 2014/2015 müssen wir das Regionalliga-Team nach 21 Jahren aus finanziellen Gründen aus der Regionalliga zurückziehen. Auch der Aufschwung ist dahin. Zwar stellen wir in 2015 mit Henning Zeptner (Jugend), Marcel Harler, Michael Höhl und Edgar Höhn (Senioren) vier (!) westdeutsche Meister. Die neue Erste muss sich aber zunächst einmal mit der Landesliga anfreunden.

Nach zwei Jahren – in der Saison 2016/2017 – schafft sie den Aufstieg in die Verbandsliga und – fast noch wichtiger – hält die Klasse, wenn auch knapp. Und die Abteilung hat sich gefangen. Über die Saison 2017/2018 titelt das ASV Magazin „Ein sehr erfolgreiches Tischtennis-Jahr“: Neben dem Klassenverbleib der Ersten steigen drei Mannschaften auf. Aktuell wächst die Abteilung. Neun Herrenmannschaften hat kein anderer Verein in Wuppertal gemeldet. Auch stellen wir wieder drei Nachwuchsteams, auf denen in der nahen Zukunft der Focus liegen soll.

Nur zwei Jahre später verabschieden wir uns freiwillig aus der Verbandsliga; der Aderlass war zu groß. Das hat Folgen für die Zweite. Nach einem erfolgreichen Bezirksklassen-Jahr geht es zurück in die Kreisliga.

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